Gepostet von admin am Mai 18, 2009 in Dienstleistung | Kommentare deaktiviert
Als gängige Alternative zum Mandantengespräch in der Kanzlei, hat man als Ratsuchender heute die Möglichkeit, Rechtsanwälte online befragen zu können. Das kann man auf unterschiedliche Weise tun. Entweder man sucht sich einen geeigneten Anwalt aus, erteilt ihm ein kostenpflichtiges Mandat und tauscht die Informationen über einen direkten Zweierchat aus oder man begibt sich auf eine der Plattformen, auf denen man sein Beratungsersuchen als freien Auftrag einstellen kann. Plattformen gibt es für verschiedene Bereiche. Viele Suchende informieren sich zum Beispiel über Arbeitsrecht online und stellen verschiedene Anfragen.
Rechtsanwälte online befragen zu können, indem man eine Ausschreibung einstellt, hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Der Vorteil ist, dass man als Fragesteller selbst bestimmen kann, welchen Betrag einem eine fachkundige Antwort wert ist. Anderseits kann man nicht bestimmen, welche Rechtsanwälte online zu befragen sind, sondern die Anwälte können sich aussuchen, welche Rechtsfragen – beispielsweise im Bereich Arbeitsrecht - sie beantworten möchten.
Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus der Veröffentlichung der Suchanfrage und Antwort. Zwar wird nur ein Nickname genannt, aber häufig ist es möglich, aus den dort aufgeführten Fakten des Einzelfalles Rückschlüsse auf die sich dahinter verbergende konkrete Person ziehen zu können.